Energiewechsel

Göttingen: 2010 mehr Temposünder unterwegs

Pressemeldung vom 11. Januar 2011, 14:27 Uhr

Eine relativ konstante Zahl von Rotlichtsündern, aber deutlich mehr Geschwindigkeitsüberschreitungen – das ist das Ergebnis der vorläufigen Statistik der Verkehrsüberwachung in der Stadt Göttingen im vergangenen Jahr. Das Aufkommen an Verwarnungs- und Bußgeldern belief sich auf insgesamt rund drei Millionen Euro gegenüber knapp 2,6 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Durch die an acht Standorten eingesetzten sieben Anlagen zur Rotlichtüberwachung wurden 2010 genau 4.201 Verstöße registriert. 2009 waren es 4.165 gewesen. Zu den meisten Verstößen (1.415) ist es auf der stadteinwärts führenden Spur auf der Bundesstraße 27 (An der Lutter) gekommen.

Die mobile Geschwindigkeitsüberwachung der Stadt erfasste im vergangenen Jahr 132.435 (2009: 99.904) Fahrzeuge. In 12,3 (11,1) Prozent der Fälle wurden Übertretungen der zulässigen Geschwindigkeit festgestellt. Bei Überwachungsmaßnahmen der Polizei wurden weitere 8.771 (1.020) Fälle ermittelt.

Die stationäre Geschwindigkeitsüberwachung verzeichnete einen insgesamt deutlichen Rückgang der der gemessenen Verstöße (total: 9020) in der Steinmetzkurve, am Messpunkt Groß Ellershausen und sowie in Roringen. 2009 waren noch über 12.000 Übertretungen geahndet worden.

2010 wurden in der Stadt 1.751 Fahrverbote ausgesprochen, 134 weniger als 2009. Verwarnungs- und Bußgeldeinnahmen der Stadt erreichten nach Verstößen im fließenden Verkehr 2.297 (1.933) Millionen Euro, im ruhenden Verkehr 730.000 (627.000) Euro.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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