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Franz Radziwill Haus: Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Die Palette des Malers“

Pressemeldung vom 27. März 2017, 16:13 Uhr

In Dangast fand Franz Radziwill die wesentliche Inspiration für seine Malerei. Zwischen Bergen und Rotterdam sei Dangast „die farbigste Ecke der Welt“, so schwärmte der Maler über seine Wahlheimat am Jadebusen. Im Stil der Brücke-Maler schuf er farbgewaltige Ölbilder und setzte Landschaften aus leuchtendem Rot, Blau, Violett und Grün zusammen. Dabei setzte er die Farben mit breitem Pinsel impulsiv und spontan auf die Leinwand. „Windmühlen am Kanal“ (Abb.) aus dem Jahr 1923 ist ein Beispiel. Zwanzig Jahre später erscheinen dieselben Farben in der Formensprache traditioneller Landschaftsmalerei. Den freien Umgang mit der reinen Farbe, den Radziwill als junger Maler verinnerlicht hatte, verband er mit taktiler Sachschärfe der äußeren Form. Aus dem Miteinander flächenbetonte Farbigkeit und räumliche Hell-Dunkel-Effekte entstand eine eigenwillige Malweise. Vor den Originalen werden die wesentlichen Merkmale von Radziwills Bildsprache vermittelt.

Quelle: Franz Radziwill Haus

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