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Franz Radziwill Haus: „Daß schwarz, ich weiß“

Pressemeldung vom 19. September 2016, 14:39 Uhr

Jochen Mühlenbrink gehört zu den überzeugenden Malern der jüngeren Generation. Technisch reicht sein Spektrum von kräftigem pastosem Farbauftrag bis zu feinpinseliger Trompe l’oeil Malerei. 1980 in Freiburg geboren, studierte Jochen Mühlenbrink an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschüler von Markus Lüpertz. 2010 erhielt er den Förderpreis für Malerei der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Angesichts seiner Arbeiten lässt sich eine gewisse Verwandtschaft mit Franz Radziwills Werk durchaus erkennen: auffällig ist ein gegenstandstreue Darstellung bei gleichzeitigem Verwischen von Wirklichkeitsebenen. Beide Maler treiben ihr Spiel mit den Vorder- und Hintergründigkeiten unserer Welt. Konstanze Radziwill spricht mit Jochen Mühlenbrink über Malerei und ihre aktuelle Bedeutung in der bildenden Kunst – und über Schneebilder und Nachtstücke, die sich auch in Mühlenbrinks Werk zahlreich finden lassen. So leicht, wie sich Uneindeutigkeiten in tiefe Dämmerung und schillernde Eislandschaften einnisten können, so einfach gaukelt uns eine präzise Malerei eine Wirklichkeit vor, die fantastische Ideen glaubhaft machen kann. Und so stellt sich die Frage, ob wir wirklich wissen, was wir sehen.

Termin: Sonntag, 25. September um 11:30 Uhr

Kosten: 5,00 € (zzgl. Eintritt 5,- €, mit Kurkarte 4,- €, Schüler/Stud. mit Ausweis 3,-€)

Infos unter

www.jochen-muehlenbrink.com

www.radziwill.de

Quelle: Franz Radziwill Haus

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