Energiewechsel

Emlichheim: Dorferneuerungsprogramm endet 2011

Pressemeldung vom 20. Januar 2011, 15:51 Uhr

Anträge können noch bis März gestellt werden

Ende 2011 läuft das Dorferneuerungsprogramm der Gemeinde Laar endgültig aus. Den Förderzeitraum ver-
längerte im vergangen Jahr die Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL)
in Meppen letztmalig bis zum 31.12.2011. Wie Bürgermeister Jan-Hindrik Zwaferink mitteilt, stehen aktu-
ell noch Maßnahmen und Projekte im Bereich der Ortsmitte an. Ein zentrales Projekt von insgesamt sechs
öffentlichen Vorhaben ist nach Informationen von Zwaferink die Renovierung und Umnutzung der ehema-
ligen Hausmeisterwohnung im Dorfgemeinschaftshaus zu einer Krippengruppe für den Kindergarten in
Laar. Das Dorferneuerungsprogramm steht auch für private Projekte zur Verfügung.

Wilhelm Wösten, verantwortlich bei der Samtgemeinde Emlichheim für das Dorferneuerungsprogramm,
empfiehlt, Zuschussanträge bis spätestens Mitte März 2011 der Gemeinde bzw. der Samtgemeinde vorzule-
gen. Die Samtgemeinde leitet die Anträge mit ihrer Stellungnahme an das GLL weiter. Das GLL hat bereits
mitgeteilt, dass bis Ende März die vorgeprüften Anträge entgegen genommen werden. Wichtig ist, dass die
Maßnahmen bis Ende 2011 abgeschlossen werden können.

Zu den benötigten Antragsunterlagen erläutert Wösten, dass skizzenhaft der Umfang und die Notwendigkeit
der Maßnahme zu beschreiben sind. Weiterhin sind die geschätzten Kosten anzugeben und zusammen mit
Kostenvoranschlägen, eventuell Fotodokumentationen sowie Zeichnungen bzw. Planskizzen bei der Samt-
gemeinde einzureichen. Gefördert wird die Instandsetzung oder Sanierung von landwirtschaftlichen oder
ortstypischen Gebäuden wie auch der Umbau infolge der Umnutzung ehemaliger landwirtschaftlicher Ge-
bäude. Wenn Maßnahmen zur Grundstücksgestaltung oder Bepflanzung dazu beitragen, die Vielfalt und Ei-
genart der heimischen und dorftypischen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, können hierfür ebenfalls För-
dermittel gewährt werden. Gemeint sind hier beispielsweise Bauerngärten, wie man sie früher kannte. Maß-
nahmen an Neubauten sind nicht förderfähig. Neben Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten an Gebäuden
aus dem landwirtschaftlichen Bereich, unabhängig davon, ob sie noch landwirtschaftlich genutzt werden,
können auch Arbeiten an besonders charakteristischen Gebäuden unterstützt werden. Wichtig ist auch die
Materialwahl und Gestaltung von Bauteilen, um die typischen und ursprünglichen Merkmale eines Gebäu-
des zu bewahren oder wieder herzustellen.

Wösten unterstreicht, dass vor einer schriftlichen Genehmigung nicht begonnen werden darf und eine
rückwirkende Förderung nicht möglich ist. Die Höhe der Zuwendung beträgt 30 % der anfallenden Kosten,
jedoch maximal 25.000,00 € je Maßnahme. Es können auch mehrere Maßnahmen an einem Objekt unter-
stützt werden. In solchen Fällen gilt die maximale Fördergrenze von 25.000,00 € für die Gesamtsumme al-
ler Projekte für dieses Objekt. Der Zuwendungsbedarf muss mindestens 2.500,00 € betragen.

Nähere Auskünfte zu Fördermitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm für Laar erteilt Bürgermeister Jan-
Hindrik Zwaferink, 05947 – 209, Wilhelm Wösten von der Samtgemeindeverwaltung, 05943 809-143 oder
Thomas Kerkhoff vom GLL, 05931 – 159407.

Quelle: Samtgemeinde Emlichheim

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