Energiewechsel

Dinklage: Stadt Dinklage befasst sich mit zukunftsweisendem Thema

Pressemeldung vom 20. Juni 2012, 12:22 Uhr

Dr. Winfried Kösters zeigt Auswirkungen und Chancen des demographischen Wandels auf

Dinklage – Einen zweitätigen Demographie-Workshop hat nun der Dinklager Stadtrat gemeinsam mit der Verwaltungsspitze der Stadt durchgeführt. Hierzu hatten die Vertreter der Stadt Dinklage Dr. Winfried Kösters von der Bertelsmann Stiftung eingeladen, der über die Auswirkungen und Chancen des demographischen Wandels in der Stadt Dinklage referierte.

Im Vordergrund des Wokshops mit Dr. Kösters stand die Sensibilisierung der Teilnehmer für das Thema „Demographischer Wandel“ und die Erkenntnis, dass der Wandel jedes politische Handlungsfeld der kommenden Jahre betrifft. Dementsprechend hatte Kösters ein ansprechendes eineinhalbtägiges Programm für die Teilnehmer vorbereitet. So wurden Leit- und Jahresziele sowie konkrete Maßnahmen in priorisierten Handlungsfeldern erarbeitet.

Dr. Winfried Kösters arbeitet als freiberuflicher Journalist und Publizist. Der 50-jährige aus Bergheim hat seit 1992 zahlreiche Publikationen zu den Themen Gesundheit, Umwelt, Kommunikation und unter anderem auch zum Thema demographischer Wandel herausgebracht. So erschien sein Werk „Weniger, Bunter, Älter – Den demographischen Wandel gestalten“ im vergangenen Jahr in der zweiten Auflage. Seit dem Jahr 2004 ist Kösters als Moderator für die Bertelsmann Stiftung aktiv.

Kösters teilte in seinem Workshop den 20 Teilnehmern mit, dass es im Jahre 2009 erstmals mehr Menschen gegeben habe, die älter als 65 gewesen seien, als Menschen unter 20. Die Geburtenrate in Deutschland sei seit dem Jahre 1964 bis zum Jahre 2010 um rund 50 Prozent gesunken. Gleichzeitig sei die Lebenserwartung in den vergangenen Jahrzehnten stetig angestiegen. So gebe es entsprechend mehr ältere Menschen. Zu den Problemen der kommenden Jahre gehöre auch, dass die Kinderlosigkeit als Lebensperspektive angesehen werde und es ein Trend sei, dass es mehr kinderlose Männer als Frauen gebe. Dementsprechend müsse der demographische Wandel aktiv gestaltet werden.

Kösters wies in seinem Workshop darauf hin, dass keine Kommune beim Thema demographischer Wandel bei Null anfange. „Alle Kommunen erzeugen Einwohnerstatistiken, Kindergartenbedarfspläne oder auch Stadtentwicklungspläne“, sagt Kösters. Das seien Pläne, die den Kommunen bereits entsprechendes Wissen zur Verfügung stellen, so Kösters weiter.

Kösters gab den Teilnehmern mit auf den Weg, dass insbesondere in den Feldern Seniorenpolitik, Integration oder auch dem Zusammenleben von Generationen die Entwicklung kommunenspezifischer Strategien von größter Wichtigkeit sind.

Quelle: Stadt Dinklage

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