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Delmenhorst: Delmenhorster Delegation zu Gast in Partnerstadt – Gute Absprachen Besuch in Borisoglebsk in herzlicher Atmosphäre

Pressemeldung vom 7. Juli 2009, 16:43 Uhr

Delmenhorst: Eine Delmenhorster Delegation mit Oberbürgermeister Patrick de La Lanne an der Spitze besuchte vom 28. Juni bis 3. Juli die russische Partnerstadt Borisoglebsk. Neben einem Rückblick auf die Hilfsaktivitäten seit den 90er-Jahren wurden auch diverse Zukunftspläne geschmiedet. Während der 18-stündigen Anreise auf der über 600 Kilometern langen Busfahrt von Moskau nach Borisoglebsk kamen etwa 200 Kilometer südlich der russischen Hauptstadt plötzlich „Heimatgefühle“ bei den Reisenden auf, als ihnen ein Bus mit der Aufschrift des Delmenhorster Busunternehmens „Hutfilters Reisedienst“ – allerdings nun mit russischem Kennzeichen – begegnete. Die Delmenhorster Delegation – bestehend aus dem Beigeordneten Gerjet Boom, den Ratsfrauen Margret Hantke, Kirsten Masala und Andrea Meye-Garbe, dem Ratsherrn Dr. Michael Adam sowie Friedrich Hübner, Vorsitzender des „Deutsch-Russischen Sozial- und Kulturkreises“ (DRSK) – wurde in Borisoglebsk mit großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft aufgenommen. In Gesprächen mit der Borisoglebsker Bürgermeisterin Nadeshda Katschanova, Stadtdirektor Jewgenij Pastuschkov, weiteren Vertretern der Stadtduma (vergleichbar mit dem hiesigen Stadtrat) und der Administration wurden zunächst die Delmenhorster Aktivitäten in Borisoglebsk seit den Hilfstransporten Anfang der 90er Jahre mit großem Dank gewürdigt. Anschließend wurden auch neue Projekte im Rahmen der Städtepartnerschaft erörtert. So will der DRSK auf Vorschlag seines Mitglieds Wolfgang Landshöft einen Ärzteaustausch zur Verbesserung der Betreuungs- und Behandlungsmög- lichkeiten für Patienten mit Mukoviszidose, Herz-, Gefäß- sowie Krebser krankungen bei Kindern in Borisoglebsk unterstützen, was auf sehr großes Interesse stieß. Für das kommende Jahr ist ferner eine Reise von Delmen- horster Schülern nach Borisoglebsk geplant, im Jahr 2011 möchte der DRSK zudem wieder eine russische Folkloregruppe an die Delme einladen. Der Vorsitzende des DRSK, Friedrich Hübner, überreichte an verschiedene Einrichtungen und Einzelpersonen (unter anderem an den schwerbehinderten Künstler Sergej Cerkamon) Spenden und Zuwendungen des DRSK in Höhe von 1.600 Euro. Darüber hinaus spendeten die Mitglieder der Delegation dem dortigen Kinderkrankenhaus 400 Euro und dem Waisenhaus „Warmes Haus“ 100 Euro. Die Delegation besuchte im Rahmen des umfangreichen und vielfältigen Programms eine Reihe von Sozial- und Kultureinrichtungen sowie Betriebe in Borisoglebsk und Umgebung. Dabei wurden Fragen zur Organisation, Arbeitsweise, Lebensumständen und Zukunftsplanung thematisiert. Alle Gesprächsteilnehmer beider Seiten waren sich einig, dass die Partnerschaftskontakte für beide Städte und für eine gute Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland von großer Bedeutung sind.

Quelle: Stadt Delmenhorst – Pressestelle

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