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Delmenhorst: Acht Männer und vier Frauen betroffen – Keine stationäre Behandlung „Schweinegrippe“ – Bislang zwölf Erkrankte in Delmenhorst

Pressemeldung vom 23. Juli 2009, 11:09 Uhr

Delmenhorst. Die Erkrankungen an Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“) nehmen auch in der Stadt Delmenhorst weiter zu. Zurzeit gibt es zwölf an das Landesgesundheitsamt in Hannover gemeldete Fälle. Die jüngste Betroffene ist elf Jahre alt, der Älteste ist 26 Jahre alt (acht Männer, vier Frauen). Mit einer weiteren Zunahme muss gerechnet werden. Infiziert haben sich die Erkrankten in erster Linie auf Mallorca in Spanien. Der Krankheitsverlauf ist in allen Fällen als milde zu bezeichnen. Keiner der Kranken muss stationär behandelt werden, alle können die „Schweinegrippe“ zu Hause auskurieren. Die Personen, die mit ihnen in Kontakt gekommen sind, werden vom Fachdienst Gesundheit ermittelt und über alle notwendigen Maßnahmen informiert. Weitere Informationen zur Neuen Influenza gibt es auch im Internet unter www.rki.de. Zu den Symptomen zählen – wie bei einer „normalen Grippe“ – Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Husten oder Schnupfen. Abhängig von der Schwere der Erkrankung reicht in der Regel die häusliche Isolierung aus. Ansteckend sind Erkrankte einen Tag vor Auftreten der Symptome bis sieben Tage nach Krankheitsbeginn. Um einer Ansteckung vorzubeugen, sollte man sich regelmäßig und gründlich die Hände waschen und den Kontakt zu bereits Erkrankten nach Möglichkeit meiden. Zur Behandlung stehen moderne antivirale Medikamente (Neuraminidasehemmer wie „Tamiflu“) zur Verfügung. Wegen des milden Verlaufs sind sie aber nicht zwingend erforderlich. Bei Verdacht sollte umgehend der Hausarzt telefonisch informiert werden. Für Beratungen steht der städtische Fachdienst Gesundheit unter Telefon (04221) 99-2616 zur Verfügung.

Quelle: Stadt Delmenhorst – Pressestelle

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