Energiewechsel

Bad Laer: Gemeindeentwicklung für die Zukunft

Pressemeldung vom 17. Dezember 2013, 12:51 Uhr

Die „Gemeindeentwicklungs-Strategie Bad Laer 2030“ ist gestartet. Hierzu haben wir eine neue Rubrik in Bad Laer aktuell eingerichtet, um Sie laufend zu informieren – so wie Sie es von der Stadtsanierung und dem SoleVital Neubau kennen. Zuletzt stand das Thema „Komfortabel Einkaufen für Jung und Alt“ im Fokus: Am 7. November 2013 wurde der neue Frischmarkt eröffnet. Wir haben uns umgehört – unter anderem auf dem Empfang im Frischmarkt anlässlich des Bad Laerer Zukunftsforum Wohnen am 5. Dezember 2013.

„Tante Emma – das war doch früher“, sagen viele. Heute möchte der Kunde ein großes Sortiment mit günstigen, frischen und möglichst regionalen Produkten. Dass beides zusammen geht, zeigt der neue Frischmarkt. Tante Emma lebt: Und dazu mit einer moderneren Ladeneinrichtung, noch frischeren Produkten und zahlreichen Dienstleistungen – als neuer „Lebensmittelpunkt“ in Bad Laer. Bürgermeister Holger Richard erinnert sich: „Die kleinen Geschäfte sind auch deshalb ausgestorben, weil die Leute automobil wurden und in die neuen Märkte am Ortsrand gefahren sind. Nun, man wird nicht jünger. Und so wurde bei den Bad Laerern der Wunsch laut, fußläufig im Zentrum einkaufen zu können.“

Bei Glühwein und leckerem Weihnachtsgebäck vom Backshop im Eingangsbereich kam man auf dem Empfang im Frischmarkt am 5. Dezember schnell ins Gespräch. Ein Veranstaltungsteilnehmer meinte: „Es ist so wichtig, dass sich endlich wieder ein Nahversorger in der Mitte von Bad Laer angesiedelt hat. Das Sortiment ist völlig ausreichend und die Grundprodukte sind genauso günstig wie anderswo. Wir begrüßen diese Entwicklung sehr!“

Klaus Mensing, der mit seinem Büro CONVENT Mensing das Projekt fachlich begleitet, sieht die Gemeinde Bad Laer als Vorreiter: „Die Rückkehr der „Nah-„Versorgung in die Zentren ist ein bundesweiter Trend, auf den Anbieter wie die Firma Lüning reagieren. Es ist wie immer eine Abstimmung mit den „Füßen“ – nur werden die Füße der Kunden müder und älter und möchten keine weiten Wege mehr gehen.“

Frank Krogbeumker, Bezirksleiter des Familienunternehmens Lüning, der für die Ausstattung und die Belieferung des Frischmarktes zuständig ist, betont: „Wir bieten als Sortiment, was die Kunden wünschen – individuell zusammengestellt und flexibel anpassbar. Da unser Unternehmen zu 49 Prozent zu EDEKA Minden-Hannover gehört, haben wir zahlreiche Produkte im Regal, die die Kunden von ihrem bisherigen Einkauf kennen: von Top-Marken bis zu den beliebten ‚Gut & Günstig‘-Artikeln.“

Bei einem Rundgang durch die breiten Gänge im Frischmarkt gab Betreiber Jürgen Niederland, der als eingesessener Bad Laerer gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn täglich für die Kunden da ist, fachkundige Informationen zu den Produkten: „Wir haben die ersten vier Wochen intensiv mit den Kunden gesprochen, welche Sortimentsergänzungen sie wünschen, und bieten jetzt verstärkt auch regionale Produkte an.“

So konnte parallel zum Start der Gemeindeentwicklungs-Strategie mit dem neuen Nahversorger im Zentrum ein erster Akzent gesetzt werden. Die ehemals leerstehende Penny-Filiale liegt mitten im Zentrum von Bad Laer und ist für alle gut zu erreichen. Schon auf den vergangenen Veranstaltungen zum „Bad Laerer Zukunftsforum Wohnen“ wurde der Wunsch nach einem Nahversorger geäußert, der ein bequemes und zentrumsnahes Einkaufen mit der Möglichkeit eines Treffpunkts für Jung und Alt verbindet.

Wir haben in der Dezemberausgabe von Bad Laer aktuell bereits über die Rats-Klausur am 15. November berichtet. Die Gemeindeentwicklungs-Strategie umfasst neben der Nahversorgung noch weitere Themen: zum Beispiel gut erreichbare Versorgungseinrichtungen für Kinder, Familien und Senioren, Angebote für Freizeit, Kultur und Sport. Und natürlich attraktive Gewerbeflächen, um Betriebe mit neuen Arbeitsplätzen nach Bad Laer zu holen und zu einer Verjüngung der Gemeinde beizutragen. Denn ein wesentlicher Grund für die Entwicklungs-Strategie ist neben den rückläufigen Bevölkerungszahlen die Alterung der Bewohner, Kunden und Touristen – nicht nur in Bad Laer. Es geht also um die Sicherung und die behutsame Weiterentwicklung der Qualitäten von Bad Laer. Weitere Vor-Ort-Veranstaltungen zu einzelnen Themen sind geplant.

Quelle: Gemeinde Bad Laer

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