Wilhelmshaven: Verwaltungsvorstand zum Winterdienst in WilhelmshavenVerbot…

Pressemeldung vom 8. Februar, 2010, 1:35 pm

Das Winterwetter hat Deutschland fest im Griff. Auch in Wilhelmshaven ist die Situation seit Wochen von teilweise extremen Verhältnissen im Straßenraum geprägt. Die Beschäftigten des städtischen Eigenbetriebes “Straße und Grün in Wilhelmshaven” (SGW) sind im Dauereinsatz, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Angesichts der meteorologischen Lage, die von Niederschlägen, kurzen Tauwetterphasen mit anschließendem Extremfrost geprägt ist, gerät aber auch das kommunale Winterdienst-Team an Grenzen. Es ist trotz Arbeit unter Vollast derzeit nicht möglich, alle Straßen, Plätze und Wege in kommunaler Verantwortung
schnee- und eisfrei zu bekommen. Dies gilt umso mehr, als dass Wilhelmshaven -wie nahezu alle niedersächsischen Kommunen und Landkreise – vom ausbleibenden Nachschub an Streugut betroffen ist. Dies führt dazu, dass insbesondere weniger befahrene Straßenzüge und Gehwege teilweise schwer begehbar sind. Dennoch wird SGW sicherstellen, dass die Märkte in dieser Woche wie geplant stattfinden können. Ebenso wird GGS auch die Bürgersteige im Rahmen der Schulwege bestreuen. Probleme bereiten allerdings die Nichtbeachtung der Streupflicht von Privateigentürmern.

Die Situation des Extremwinters war in der heutigen Sitzung Thema des Verwaltungsvorstandes unter Leitung von Oberbürgermeister Eberhard Menzel. Der Oberbürgermeister rief die Bürgerinnen und Bürger auf, sich aktiv an der Beseitigung von Eis und Schnee zu beteiligen. “Neben den rechtlichen Verpflichtungen zur Durchführung des Winterdienstes jedes einzelnen
Mieters und Hausbesitzers wünsche ich mir ein sichtbares nachbarschaftliches und bürgerschaftliches Engagement. Jeder gesunde Anwohner sollte sich aufgerufen fühlen, einen Straßenmeter mehr zu räumen, Nachbarschaften könnten daraus eine Gemeinschaftsaktion machen. Letztlich profitieren davon alle, insbesondere Kinder und ältere Mitbewohner, die häufig in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und für die jeder Weg auf vereisten Strecken eine besondere Gefahr darstellt”, formuliert das Stadtoberhaupt seine Botschaft. Aufgrund der Extremsituation hob die Stadt ab sofort bis auf Weiteres das Verbot der Nutzung von Streusalz auf.

Quelle: Stadt Wilhelmshaven

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