Oldenburg: Vorsicht vor der Beifuß-Ambrosie Pflanze kann Allergien auslösen / Verbreitung über Samen im Vogelfutter
Pressemeldung vom 28. August, 2009, 1:20 pm
Oldenburg. Die Beifuß-Ambrosie ist eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanzenart, die sich zunehmend in Europa und auch in Deutschland ausbreitet. Die Pollen der Beifuß-Ambrosie sind besonders stark allergieauslösend. Sie können zu heuschnupfartigen Symptomen bis hin zu Asthma führen und das schon bei geringen Pollenkonzentrationen in der Atemluft. Beim Fund größerer Bestände können Bürgerinnen und Bürger die Stadt Oldenburg über das Umwelttelefon unter (0441) 235-2777 informieren. Die Bekämpfung der Beifuß-Ambrosie durch die Stadt Oldenburg kann allerdings nur auf öffentlichen Flächen erfolgen, nicht auf Privatgrundstücken.
In Deutschland sind große zusammenhängende Bestände unter anderem in Bayern, Baden -Württemberg, Rheinland-Pfalz und Brandenburg bekannt. In Niedersachsen sind bisher nur einige wenige Landkreise betroffen. In Oldenburg sind bisher keine größeren Bestände dieser Pflanze bekannt, so Robert Sprenger, Leiter Fachdienst Naturschutz und technischer Umweltschutz.
Vereinzelt sind Pflanzen im Bereich von Vogelfutterplätzen aufgetaucht. Die Ursache dafür liegt bei Vogelfutter, dass mit Ambrosiasamen verunreinigt sein kann.
Das Julius Kühn Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) empfiehlt zur Eindämmerung der Beifuß Ambrosie folgende Verhaltensweisen:
keine Verwendung von Vogelfutter, das mit Ambrosia Samen verunreinigt ist. Beim Einkauf sollte man nach ambrosiafreiem Vogelfutter fragen.
beim Fund junger Ambrosia-Pflanzen diese mit Handschuhen vor der Blüte herausreißen und über den Kompost oder die Mülltonne entsorgen
beim Herausreißen blühender Pflanzen unbedingt Handschuhe und Feinstaubmaske tragen und die Pflanze in einer Plastiktüte in den Hausmüll geben. Allergiker sollten diese Arbeiten nicht selbst durchführen.
Quelle: Stadt Oldenburg – Pressestelle
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