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Oldenburg: Unterstützung für das geplante Wissenschaftshaus weiter gestärkt Freundeskreis Schlaues Haus findet sich

Pressemeldung vom 24. August, 2009, 10:56 am

Oldenburg. Die Idee, am Schlossplatz 16 ein Wissenschaftshaus mit dem Namen Schlaues Haus zu gründen, findet zunehmend mehr Anhänger. Bereits in dieser Woche signalisierten die Hochschulen, sich nicht nur wie geplant inhaltlich in das Vorhaben einzubringen, sondern sich auch an den laufenden Kosten des Hauses zu beteiligen. Mittlerweile hat sich eine Gruppe von kleinen und mittleren Unternehmen gebildet, die dem Projekt für mehrere Jahre ihre Unterstützung zugesagt hat. Eine Summe von etwa 45.000 Euro jährlich ist dabei zusammen gekommen. Damit würde der jährlich notwendige städtische Zuschuss von 64.000 Euro um 30.000 Euro auf 34.000 Euro sinken.

Mehrere kleine und mittlere Unternehmen aus Oldenburg sind an mich herangetreten und haben der Stadt ihre Unterstützung angeboten. Für einen Freundeskreis Schlaues Haus hatte die Stadtverwaltung jährlich 15.000 Euro bei der Unterstützung der laufenden Kosten eingeplant. Tatsächlich liegen uns zurzeit Zusagen von circa 45.000 Euro jährlich vor. Auch werden noch weitere Gespräche mit Firmen geführt, die sich beteiligen möchten, so Oberbürgermeister Gerd Schwandner. In Zeiten einer Wirtschaftskrise für ein öffentliches Projekt solche Zusagen zu erhalten, kann nur eines bedeuten: Viele erkennen den Nutzen dieses Wissenschaftshauses für unsere Hochschulen und unsere wissenschaftlichen Einrichtungen. Denn für die und die Bürgerinnen und Bürger planen wir das Projekt.

Neben dem Nutzen für den Wissenschaftsstandort Oldenburg verweist Schwandner auf eine finanziell solide Situation: Wir schaffen wertvolles Eigentum für die Stadt, weitgehend durch Dritte finanziert, ohne als Stadt selbst tief in die Tasche greifen zu müssen. Und dann tragen Dritte für uns einen wesentlichen Anteil der laufenden Kosten mit. Gleichzeitig behält die öffentliche Hand weitgehend die Kontrolle über das Vorhaben. Kein Unternehmen würde sich an einem solchen Vorhaben beteiligen, wenn es durch das Zusammenspiel, den Austausch und auch die kritische Auseinandersetzung von Wirtschaft, Lehre und Forschung nicht einen zukunftsweisenden Nutzen für Oldenburg und seine wissenschaftlichen Einrichtungen sähe.

Quelle: Stadt Oldenburg – Pressestelle

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