Pressemeldungen aus Niedersachsen





Oldenburg: Interkulturelle Gärten von New York bis Oldenburg Vortrag von Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen

Pressemeldung vom 7. Dezember, 2009, 3:33 pm

Oldenburg. Im Rahmen der Ringvorlesung zur Postwachstumsökonomie undin Kooperation mit der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg hält Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen von der Freien Universität Berlin einen Vortrag mit dem Titel Urbane Landwirtschaft, Guerilla Gardening, Community Gardening weltweit und auch in Oldenburg?! am Mittwoch, 9. Dezember, 18.15 Uhr, in der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum A5-0-056.

Was bisher in der Öffentlichkeit als informelle Selbsthilfe-Landwirtschaft der Frauen eher gering geschätzt wurde, kehrt mittlerweile in die Städte und in die öffentliche Wahrnehmung zurück: Interkulturelle Gärten von New York bis Berlin. So genannte urbane Landwirtschaft gibt es in Kenias Hauptstadt Nairobi, ebenso wie in der Karibik. Und die neuen Bauern von New York erfahren eine ganz neue mediale Aufmerksamkeit. Es boomt eine neue Lust am Eigenanbau von Gemüse und Obst als Beitrag zum Klimaschutz und als Möglichkeit, miteinander etwas Sinnvolles zu tun.

Auch in Oldenburg gibt es mittlerweile erste Interkulturelle Gärten. Die Idee dazu ist in Oldenburg im Jahr 2008 entstanden und soll Bewohnerinnen und Bewohnern unterschiedlicher ethnischer Herkunft die Möglichkeit geben, ökologischen Gemüseanbau in ihrem Wohnquartier zu betreiben. Auf Initiative der Integrationsbeauftragten Dr. Ayça Polat gründete die Gartenaktivistin Elisabeth Meyer-Renschhausen Interkulturelle Gärten in Bloherfelde, Kreyenbrück und Blankenburg. Die Gemeinschaftsbeete wurden von der Bewohnerschaft der Stadtteile selbst angelegt. Der erste Garten entstand auf dem Gelände der Zentralen Ausländer- und Aufnahmebehörde (ZAAB) in Blankenburg. Meyer-Renschhausen verfügt über langjährige Erfahrungen beim Aufbau von Interkulturellen Gärten und wird in ihrem Vortrag über die Interkulturellen Gärten in Oldenburg und in anderen Regionen der Welt berichten.

Quelle: Stadt Oldenburg – Pressestelle

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