Oldenburg: Auch in Oldenburg wird der Warenkorb neu gefüllt Verbraucherpreisstatistik wird auf das Regionsmodell umgestellt
Pressemeldung vom 21. August, 2009, 12:33 pm
Oldenburg. Um die Preisentwicklung unter anderem in Niedersachsen feststellen zu können, wird regelmäßig eine Verbraucherpreisstatistik aufgestellt. Bis zum Jahr 2010 wird derzeit das bisherige Verfahren auf das so genannte Regionsmodell umgestellt: Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung teilt das Bundesgebiet in 97 Raumordnungsregionen ein (elf davon befinden sich in Niedersachsen), die jetzt auch für die amtliche Preisstatistik relevant sind. Innerhalb der festgelegten Gebiete werden die durchschnittlichen Preise meist im ökonomischen Zentrum des Gebietes erhoben, so zum Beispiel in der Stadt Oldenburg.
In Oldenburg werden bis Dezember vorübergehend deutlich mehr Preise als bisher erhoben, da der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) seit Mitte Juli vermehrt Einzelhandelsgeschäfte und Dienstleistungsbetriebe angeschrieben hat, um diese in die Statistik der Verbraucherpreise aufzunehmen. Vier ehrenamtlich tätige Preisermittlerinnen und Preisermittler erfragen die Preise in den Geschäften der Stadt. Dafür können sie sich ausweisen und sind gesetzlich zur Geheimhaltung von Einzelangaben der Berichtsstellen verpflichtet.
Die Verbraucherpreisstatistik gehört seit langem zu den klassischen Aufgaben der amtlichen Statistik. Sie misst anhand eines typischen Warenkorbes einmal im Monat die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten gekauft oder vergütet werden. Die Stadt Oldenburg gehört im Auftrag des LSKN seit Jahren zu den 16 niedersächsischen Kommunen, in denen diese Daten ermittelt werden.
Nicht nur der untersuchte Warenkorb und das Wägungsschema, also die Gewichtung der Preise eine Autoreparatur wird beispielsweise anders gewichtet als ein Brot, dass man fast jeden Tag kauft werden laufend angepasst. Auch neue Methoden wurden eingeführt. Die bedeutendste Änderung ist die Einführung der Gewichtung nach Geschäftstypen, die zugleich die Stichprobe nach unterschiedlichen Gemeindetypen abgelöst hat. Da sich das Konsumentenverhalten auch in Bezug auf die Einkaufsstätten permanent ändert, ist das Ziel dieser Methode, die Preise dort zu erfassen, wo die meisten Kunden hingehen, und die einzelnen Geschäftstypen nach ihrem Umsatz zu gewichten.
Weitere Auskünfte erteilt die Statistikstelle der Stadt Oldenburg unter den Rufnummern (0441) 235-2655 undQuelle: Stadt Oldenburg – Pressestelle
(0441) 235-2338 und nimmt Fragen auch per E-Mail entgegen, an:statistik@stadt-oldenburg.de.
Quelle: Stadt Oldenburg – Pressestelle
Ähnliche Beiträge:
- Uelzen: Teilnehmer für statistische Erhebung gesucht
- Oldenburg: Wie funktioniert das Stadtarchiv? Fortbildungsangebot für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer
- Oldenburg: Entscheidungshilfe für künftige Betreuer Noch freie Plätze im Einführungsseminar Betreuungsrecht
- Oldenburg: 35 Jahre Stadtteilbibliothek Flötenteich - Kaffee und Kuchen für alle
- Oldenburg: Hobby- und Wissensbörse ist umgezogen
- Oldenburg: Bildungspaten gesucht In der zweiten Qualifizierungsphase sind noch Plätze frei
- Oldenburg: Neubürger sind eingeladen in die Lambertikirche
- Oldenburg: Seniorenvertretung der Stadt ist umgezogen Sprechzeiten ab sofort im Neuen Rathaus
- Oldenburg: Restplätze für Fahrt nach Franken
- Oldenburg: Gemütliche Radtour für Neubürger





