Landkreis Peine: Landkreis fordert den Einbau einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage auf der A 2
Pressemeldung vom 28. April, 2010, 3:09 pm
Die Entwicklung auf der Bundesautobahn A 2 wird auch im Kreishaus sorgsam registriert. „Die A 2 ist eine der gefährlichsten Fernstraßen im Bundesgebiet und täglich sind tausende Peiner Bürger auf dem Weg zu ihren Arbeitsplätzen in Hannover, Braunschweig und Wolfsburg auf die Benutzung dieses Verkehrsweges angewiesen. Das erfüllt mich mit Sorge“, sagt Landrat Franz Einhaus, „zudem sind die kommunalen Rettungsdienste bei ihren zahlreichen Einsätzen auf der A 2 nahezu an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt“. Der Landkreis stehe daher allen Vorschlägen, die eine Verbesserung der Gefährdungssituation bewirken, aufgeschlossen gegenüber.
Allerdings erforderten Baumaßnahmen, wie der jetzt vorgeschlagene Ausbau der A 39 von Braunschweig nach Bielefeld, nicht unerhebliche Steuermittel. Zudem würde sich allein das Planfeststellungsverfahren über mehrere Jahre hinziehen.
Ein erster Sicherheitsgewinn werde durch die Ausstattung des Autobahnabschnitts Peine mit einem Verkehrsleitsystem ab Herbst des Jahres verwirklicht. „Wir haben bereits vor fast zwei Jahren massiv auf diesen Lückenschluss gedrängt“, erklärt Landrat Einhaus, „allerdings wird sich das Gefahrenpotenzial durch die Vorgabe von Richtgeschwindigkeiten ohne die gleichzeitige Ahndung von Übertretungen nur geringfügig eindämmen lassen.“
Zeitgleich sei daher ein Antrag auf Genehmigung einer stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage gestellt worden. Eine Genehmigung durch das Land Niedersachsen stehe allerdings noch aus.
Der Kreistag hat die Initiative der Verwaltung in seiner Sitzung am 10. März aufgegriffen und das Land Niedersachsen mit einstimmigem Beschluss aufgefordert, die Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage im Zuge der Ausstattung des Bundesautobahnabschnitts Peine mit einer Verkehrsleitanlage zu genehmigen.
Unterstützung erhält der Landkreis von der Polizei. „In zahlreichen Gesprächen haben gerade diese Experten deutlich herausgestellt, dass allein der Einbau einer stationären Geschwindigkeitsanlage kurzfristig zu einer Entspannung der Sicherheitslage auf der A 2 beitragen kann“, ergänzt der Leiter des Straßenverkehrsamtes, Karlheinz Becker.
Quelle: Landkreis Peine
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