Landkreis Peine: Baumpflanzungen und Frostschäden an Kreisstraßen
Pressemeldung vom 19. Mai, 2010, 2:28 pm
Zahlreiche Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern an Kreisstraßen nimmt derzeit der Landkreis Peine vor.
So gibt es im Zuge der Weiterführung der Rotdornallee in Wense (K 69) eine Ergänzung der Ahornallee am Ortsende mit insgesamt 25 Hochstämmen.
Für die Begrünung der Ortsdurchfahrt mit Bodendeckern werden insgesamt etwa 1.800 Pflanzen gesetzt.
Auch im Bereich der K 29 bei Gadenstedt stehen landschaftspflegerische Maßnahmen auf dem Programm. So erfolgt dort die Begrünung einer etwa 4.000 Quadratmeter großen Fläche mit heimischen Gehölzen in Form von Gruppenpflanzungen und eine lockere Pflanzung von 25 Linden.
Für beide Pflanzaktionen werden rund 64.500 Euro aufgewendet.
Die erwähnte Einmündung B 444/K 29 bei Gadenstedt konnte in der vergangenen Woche bereits offiziell für den Verkehr freigegeben werden.
„Auf einer Länge von 620 Metern hat der Landkreis die spitzwinklige Einmündung mit dem Bau von Linksabbiegestreifen und einem Ausbau der Anbindung des Baugebiets „Zitterfeld II“ beseitigt“, sagt der Leiter des Kreis-Fachdienstes Straßen Kai-Uwe Burgdorf, „hergestellt haben wir außerdem einen Radweg zwischen der Ortsdurchfahrt Gadenstedt und der B 444.“
Das 675.000 Euro teure Projekt wurde in Bauabschnitte eingeteilt und teilweise unter Vollsperrung und halbseitiger Sperrung realisiert. Der geplante Kostenrahmen konnte dabei eingehalten werden.
Nach wie vor Handlungsbedarf gibt es bei der Beseitigung von Frostschäden im gesamten Kreis.
Der vergangene Winter hat auch auf den Kreisstraßen gezeigt, wo die Schwachpunkte liegen. So wurden vor allem die in den Bauprogrammen ohnehin enthaltenen Bereiche stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Gesamtschäden werden mit etwa 235.000 Euro beziffert, wobei sich die im Haushalt 2010 vorgesehenen Posten hierfür auf lediglich 95.000 Euro beschränken.
Es ist bislang geplant, in diesem Jahr die verschiedenen beschlossenen Bauprogramme fortzuführen.
Eine Unterbrechung der Maßnahmenfinanzierung hätte nach Meinung der Experten im Fachdienst Straßen nämlich in kürzester Zeit immense Folgen bis hin zu dauerhaften Sperrungen von Kreisstraßen. Da diese aber immer auch eine erschließende Funktion haben, ist es erklärtes Ziel, solche drastischen Folgen zu vermeiden.
Inwieweit allerdings der Straßenbau in nächster Zeit so intensiv wie in den vergangenen Jahren betrieben werden kann, hängt ganz wesentlich von der Entwicklung der Finanzsituation des Kreises ab.
Keine Chance besteht indes, Mittel aus dem gesonderten Förderprogramm des Bundes zur Beseitigung von Frostschäden abzuschöpfen. Außerhalb von Bundesstraßen könnten diese allenfalls zur Beseitigung Lärm verursachender Frostschäden verwendet werden. Solche Maßnahmen aber sehen die bereits jetzt knapp kalkulierten Bauprogramme des Kreises nicht vor.
Quelle: Landkreis Peine
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