Landkreis Göttingen: Landrat übergibt Kleinbus an TINA-Projekt
Pressemeldung vom 28. Juni, 2010, 6:22 pm
Finanzierung durch drei Sparkassen im Landkreis Göttingen
Als Anerkennung der erheblichen Leistung für das Gemeinwesen und zur Motivation der Mitarbeiter für die Weiterarbeit hat jetzt Landrat Reinhard Schermann einen gebrauchten 9-Sitzer Kleinbus an die Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigung Südniedersachsen mbH (GAB), der Trägerin des Projekts „Touristische Infrastruktur und Naherholung“ (TINA) in der Historischen Spinnerei (Klein Lengden) überreicht. Gleichzeitig bedankte sich der Landrat bei den drei Vorstandssprechern der Sparkasse Göttingen, Herrn Rainer Hald, der Sparkasse Duderstadt, Herrn Alfons Wüstefeld, und der Sparkasse Münden, Herrn Thomas Scheffler, für die großzügige Spende zur Finanzierung des Autos. Dies sei ein weiteres sichtbares Zeichen der tiefen Verwurzelung unserer Sparkassen mit den Menschen in unserem Landkreis Göttingen. Zugleich werde auch das besondere Engagement der Kreissparkassen für soziale Belange und die Gemeinschaft wieder einmal unter Beweis gestellt.
Wie Schermann in seinen weiteren Ausführungen betonte, war die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Beförderung der Mitarbeiter überfällig. Denn der bisherige Minibus präsentierte sich als altersschwach und zunehmend reparaturanfällig. Die finanziellen Möglichkeiten der GAB für die Bereitstellung eines jüngeren Fahrzeugs seien erschöpft.
Auf das TINA-Vorhaben eingehend, führte der Landrat aus, dass die finanzielle Förderung der ca. 50 Arbeitsplätze durch den Landkreis Göttingen als Träger der Grundsicherung nach dem SGB II erfolgt.
Aufgabe des TINA- Projektes ist nach Angaben von Schermann der Erhalt und die Entwicklung der touristischen Infrastruktur. Entsprechend den Förderkriterien – die vom Landkreis Göttingen ausnahmslos beachtet werden – muss es sich um Tätigkeiten handeln, die gemeinnützig und zusätzlich sind und die Kommunen oder andere Träger sich aus finanziellen Gründen nicht leisten können. Im Einzelnen werden Wanderwege frei gehalten und ggf. saniert, Beschilderungen verbessert, Bänke und Ruheplätze instand gesetzt, Schutzhütten gebaut, Geländer ausgebessert und, soweit möglich, erfolgt eine behindertengerechte Gestaltung.
Der Landrat würdigte insbesondere auch, dass die Beschäftigten häufig bei Wind und Wetter im Freien der Tätigkeit nachgehen.
Weiteres Ziel des Vorhabens ist nach Angaben von Schermann die Beschäftigung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen mit dem ausdrücklichen Ziel der Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Hier konnten in der Vergangenheit gute Erfolge erzielt werden.
Quelle: Landkreis Göttingen
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