Pressemeldungen aus Niedersachsen





Landkreis Aurich: Zwischenbilanz beim Haltestellenprogramm

Pressemeldung vom 12. August, 2010, 10:15 am

lka Aurich. An den Straßen des Landkreises Aurich werden von den rund 1.300 Bushalstestellen bis Ende des Jahres mit einem Aufwand von insgesamt 4,7 Mio. Euro 200 Haltestellen ein modernes Outfit haben, das durch eine Wartefläche mit Niederflurbordsteinen zum ebenen Einstieg, durch einen behinderten gerechten Ausbau mit Blindenleitplatten, durch transparente Wartehäuschen mit Sitzgelegenheiten, durch eine Infotafel mit Linien- und Preisinformationen, durch eine integrierte Beleuchtung mit dem Namen der Haltestelle sowie durch Fahrradbügel gekennzeichnet ist.
Auf diesen Standard zur Attraktivierung des ÖPNV haben sich die Gebietskörperschaften der ostfriesischen Halbinsel vor Jahren geeinigt. Neben der Qualität der Busse, der Pünktlichkeit und der Preisfrage seien die Haltestellen das Aushängeschild des ÖPNV, sagte Landrat Walter Theuerkauf bei einem Ortstermin mit der Presse in Moordorf. Das Ziel sei eine hohe Mobilität der Bevölkerung und der Gäste – auch ohne eigenen Pkw. Hierzu würden auch die neuen Linienverbindungen beitragen, z.B. Aurich-Dornumersiel, Wiesmoor-Bensersiel und der Zubringer zum Großen Meer.
Im laufenden Jahr werden 17 Haltestellen ausgebaut, und zwar in Menstede-Coldinne in der Gemeinde Großheide, in Middels-Westerloog und Spekendorf in der Stadt Aurich, in Bietzefeld und Ulbargen in der Gemeinde Großefehn, in Moorforf und Süd-Victorbur in der Gemeinde Südbrookmerland sowie in Rysum in der Krummhörn. Dazu komme noch der Omnibusbahnhof in Pewsum, der aber von der Gemeinde hergestellt werde. Im kommenden Jahr soll der große Umsteigepunkt in Georgsheil modernisiert werden.
Bürgermeister Friedrich Süßen bedankte sich beim Landkreis für die Aufwertung seiner Gemeinde durch den Ausbau von insgesamt acht Halstestellen, die mit ihrer Optik zur Ortsbild-Verschönerung beitragen würden.
Der Landrat sprach bei dieser Gelegenheit aber auch das Thema Wandalismus an. Jedes Jahr würden dadurch Schäden von rund 20.000 Euro angerichtet. Und natürlich sei es teurer, bei den neuen Wartehäuschen eine große Glasscheibe zu ersetzen, als an den hölzernen Buden ein brett auszuwechseln. Die Wandalen schädigten die Bürger doppelt, zum einen durch die Zerstörung der Unterstellmöglichkeit, zum anderen durch die Reparaturkosten.

Quelle: Landkreis Aurich

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Kategorien : Aurich