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Dinklage: 16 von 30 Krippenplätzen bereits vergeben Kinderkrippe am…

Pressemeldung vom 8. Februar, 2010, 10:37 am

560.000 Euro Baukosten und 30 vorhandene Plätze – das sind die beiden gewichtigsten Zahlen der neuen Kinderkrippe am Höner-Mark-Weg in Dinklage. Nun konnte die Krippe für Kinder bis zum Alter von drei Jahren im Beisein von Vertretern aus Rat, Verwaltung und der beteiligten Baufirmen, feierlich eingeweiht werden. Bereits seit dem 5. Januar dieses Jahres ist die Krippe bereits mit Leben gefüllt. “16 von 30 Plätzen der Krippe sind bereits besetzt”, erzählt Leiterin Elisabeth Grave, die ebenfalls Leiterin des Kindergartens Sankt Catharina in unmittelbarer Nachbarschaft der Krippe ist. “Man sieht, dass die Kinder sich hier wohlfühlen, wenn man die leuchtenden Augen sieht”, freut sich Grave. Die offizielle Einweihung der neuen Räumlichkeiten nahmen Pfarrer Johannes Kabon von der katholischen Kirchengemeinde sowie die evangelische Pastorin Andrea Hilgen-Frerichs vor. Die Gesamtkosten für die Krippe werden nach dem kompletten Abschluss aller Arbeiten bei voraussichtlich 560.000 Euro liegen. Damit liegen die tatsächlichen Baukosten deutlich unter den vorab geschätzten Kosten. Aus diesem Grunde machte Bürgermeister Heinrich Moormann in seinen Worten deutlich: “Architekt Werner Pölking hat günstig gebaut!” Nachdem die Entscheidung für den jetzigen Standort im Februar 2008 in der Politik gefallen war, konnte mit dem Bau der Krippe im April 2009 begonnen werden. Die Landesschulbehörde trägt mit 390.000 Euro für die Baukosten und 45.000 Euro für die Ausstattung der Krippe den größten Anteil an den Gesamtherstellungskosten. Des Weiteren beteiligt sich der Landkreis Vechta mit 84.000 Euro an den Investitionskosten. Vom Landkreis Vechta wird für die Betriebskosten jährlich ein Zuschuss in Höhe von rund 34.000 Euro erwartet. “Die Stadt selbst muss rund 50.000 Euro im Jahr aufbringen, um die Krippe ordnungsgemäß und vernünftig betreiben zu können”, teilte Bürgermeister Moormann mit. Dinklages Bürgermeister bedankte sich nicht nur bei den Handwerkern, die zügig gearbeitet hätten, sondern insbesondere auch bei der katholischen Kirche, die dankenswerterweise die Trägerschaft für die Krippe übernommen habe. Bürgermeister Heinrich Moormann wies in seinem Grußwort des Weiteren darauf hin, dass für die Einrichtung von Krippenplätzen grundsätzlich die Landkreise zuständig seien. Landesweit seien diese Aufgaben allerdings auf vertraglichem Wege auf die Städte und Gemeinden übertragen worden. Angesichts dieser tatsächlichen Entwicklung sollte die Aufgabe “Kinderbetreuung” durch Änderung der maßgeblichen Gesetze bei entsprechender finanzieller Begleitung auf die Städte und Gemeinden übertragen werden.

Quelle: Stadt Dinklage

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Kategorien : Vechta