Aurich: Landkreis Aurich setzt Diskussion über Hohlschicht im Internet fort
Pressemeldung vom 22. Januar, 2010, 9:47 am
Aurich. In seinen Ausführungen zu dem Ergebnis der ista-Untersuchungen hat der Landkreis Aurich das in Ostfriesland traditionelle zweischalige Mauerwerk mit Hohlschicht mit einer einschaligen (monolithischen) Bauweise verglichen und auf die unterschiedlichen Energieverbräuche dieser Konstruktionen hingewiesen.
Die Veröffentlichung dieses Artikels in mehreren ostfriesischen Zeitungen hat in der Fachwelt eine Diskussion über Sinn und Unsinn des zweischaligen Mauerwerkes losgetreten, zumal der Landkreis mit seiner bewusst provokant formulierten Überschrift „Landkreis Aurich sagt der ostfriesischen Hohlschicht den Kampf an“ ordentlich Öl ins Feuer gegossen hatte.
Auf der Energiemesse in Ihlow wird dieses Thema an diesem Wochenende sicherlich weiter diskutiert werden. Der Landkreis Aurich möchte den Austauch der Argumente über das Für und Wider der „ostfriesischen“ Hohlschicht aber auch weiter fördern, um bei Bauherren und Planern ein Nachdenken über alternative Baumethoden anzuregen. Für diesen Meinungsaustausch bietet sich das Internet an.
Der Landkreis Aurich hofft, angesichts der Herausforderungen durch den Klimawandel eine vorurteilsfreie Diskussion in Gang zu setzen, die nur mit dem einen Ziel geführt wird, die Energieverbräuche unserer Gebäude und einhergehend damit den Co2–Ausstoß zu reduzieren.
In seinem ersten Artikel im Internet (www.landkreis-aurich.de) wurden die Argumente für die verschiedenen Bauweisen deshalb noch einmal zusammengestellt. Eine einschalige (monolithische) Bauweise wird dabei nicht favorisiert, die „ostfriesische“ Hohlschicht nicht verdammt.
Der Landkreis Aurich ruft alle Bauschaffenden auf, sich mit eigenen Beiträgen an diesem Gedankenaustausch zu beteiligen. Diskussionsbeiträge erbittet der Landkreis Aurich per E-Mail an hakkermann@landkreis-aurich.de oder schriftlich an den Landkreis Aurich, Technisches Gebäudemanagement, Fischteichweg 7-13, 26603 Aurich zu senden. Die eingehenden Diskussionsbeiträge sollen dann ebenfalls im Internet veröffentlicht werden.
Quelle: Landkreis Aurich – Pressestelle
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